Archiv der Kategorie: Etwas

Aufmerksamkeitsdefizit

…. Schnell Gekritzeltes? Dafür bleibt immer irgendwann Ruhe. Naja. Manchmal ist im Kopf nur noch Platz für:  Bleistift>Medizin.

Wenn ich die Zeit in der ich es nicht schaffe meine Konzentration auf Bücher zu richten, irgendwie besser nutzen und wieder mehr Zeichnen würde – dann würde das hier wohl überquellen.  Aber nein, ich werde Meisterin des an die Wand Starrens.  Schön.

:D… tja..

Ich arbeite dann mal das weggeträumte Seminar nach.

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Schwesterherz –

…bloggt jetzt auch ! ❤

auf: http://fashion-fad.blogspot.com/

Es wird um Mode gehen und um alles was dazugehört. Um Buntes und Farbloses, um ihre eigenen Kreationen (von denen in den nächsten Wochen hoffentlich noch ganz viele hochgestellt werden – die sind nämlich absolut schön und hannahreuse) und wie ich sie kenne kommt da einiges an sehenswerten Verrücktheiten dazu.
Ich freu mich drauf !
Wenn ihr gefallen an solchen Themen findet, dann schaut doch mal drauf – ist noch ganz am Anfang, aber viele Klicks führen sicher dazu, dass schnell viel Neues dazukommt.

Wünschenswert!

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Fuck NO!

5 days to go ! Und ich werde fliegen wie ein Vogel!
Mein Angstproblem hat sich auch gelöst. Man hat mir die Einnahme von lustigen Chemikalien verordnet. Also entweder verschlafe ich den Flug oder ich rede mit blauen Kobolden :). Freu mich drauf. Um das ganze für meinen Mitflieger angenehmer zu gestalten habe ich mir überlegt, dass ich die Beruhigungsdinger erst nehme wenn vermummte Männer Richtung Cockpit hasten –
„Äähh..Moment. Highjacken könnt ihr gleich immernoch. Jetzt wartet erstmal bis hier meine Pillchen gewirkt ham, ja? Is gut?“ – und mich bis dahin mit größeren Mengen Gin Tonic beruhige.

Ok. Weg von dem lästigen Ortswechselvorgang.
Ich schreibe Postkarten an alle die eine haben wollen und mir vorher unauffällig ihre Heimanschrift haben zukommen lassen  :). Wer will?

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Weil ich Überraschungen mag, hoff ich einfach mal, dass alles ganz anders kommt, als ich es mir vorstelle :)…

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Thailand

Noch genau 1 Monat bis es nach Thailand geht!

Jemand irgendwelche Tipps? Insbesondere gegen Flugangst? Uaaah. Ich glaube, ich werde mehr als einen Sekt auf dem Flug brauchen.

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Schwindelig

Laufen empfand ich schon immer als eher lästige Körperforminstandhaltungsmaßnahme (was ein Wort!). Aber je älter ich werde, desto mehr kann ich das Gefühl richtig genießen.

Möglich, dass dem Körper einfach die Kindheitsbelastung fehlt? Vielleicht könnte man das Bedürfnis ja auch durch häufiger am Tag mal fangen spielen oder einfach kreischen und wild wedeln befriedigen?

Hm. Doof, dass ich da Hemmungen habe. Sieht eben doch ein wenig irr aus, wenn man nicht mehr 5 ist. Und ich müsste inzwischen vermutliche den halben Tag kreischen und wedeln um meinen Selbstbelastungsanspruch erfüllen zu können.

Also zum Ausgleich erst rennen bis nichts mehr geht und dann schön kalt duschen.
Ich LIEBE das Schwindelgefühl danach. Wie neu geboren und plötzlich ist der Kopf so leicht, dass ich das Gefühl habe er ist mit Helium statt Hirn gefüllt.
Ist das nur bei mir so? Dann beginne ich jetzt nämlich mich zu sorgen.

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Jukebox: Meine Helden – Teil 3: George

George von den Famous Five

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Wegen Georgina alias George von Enid Blyton’s Fünf Freunden (2.v.l.) hatte ich mir mal ganz fest vorgenommen, nie durch „niedlich sein“ an mein Ziel zu gelangen. Weil George als Mädchen immer etwas mutiger ist als die Jungs bei den Fünf Freunden. Weil sie die Freunde voran bringt, ohne dabei die sehr vorsichtige, ängstliche Anne zu vergessen,  sie immer wieder zu beruhigen, ihr die Angst zu nehmen und sie dazu zu ermutigen sich selbst einzubringen.

Gegen George hatte ich, dass sie nicht nur dickköpfig ist, sondern häufig ihren eigenen Willen als sehr viel wichtiger bewertet als den von anderen. So treu sie auch ihrem Hund Timmy gegenüber ist (für den sie sich wohl ein Bein abschneiden würde)- dem Rest der Freunde ist sie gerne mal im Alleingang weggerannt um vorwärts zu kommen.

Was daraus geworden ist, ist ein Etwas, das es nicht immer geschafft hat, der Versuchung zu widerstehen durch „niedlich sein“ zu dem zu kommen was es will. Vorallem von der Idee, dass man sein Frau sein nicht positiv einsetzen darf, bin ich ein wenig abgekommen. Was ist das schon für eine Form der Emanzipation, wenn man versucht sich so männlich wie möglich zu benehmen? Nein, nein… Lieber ein bisschen mehr Georgina als George.

So jetzt dürft ihr wieder nach Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminza Efraimstochter Langstrumpf schreien! Oder euch noch etwas gedulden. Ich wurde eben von vielen Kindheitshelden geprägt :).

In der Zwischenzeit, könnt ihr mir ja erzählen, wer euch beeinflusst hat und was heute davon übrig geblieben ist.

Vielen Dank an dieser Stelle für die vielen Klicks der letzten Woche. Jetzt hätte ich nur gerne noch ein wenig mehr Beteiligung von den bisher heimlichen Klickern :).

Bis dahin – Euer Etwas. Für mehr Publikumsbeteiligung!

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T-Shirts, Kunst & Kinkerlitzchen

… da war ich heute mit Evelyn *wink* (Danke fürs mitnehmen! ). Im Kaffeehaus nun in Karlsruhe.

Da gibts Kunst von echten Künstlern für Leute mit kleinem Geldbeutel. Liebevoll gearbeitete Kleinigkeiten, die einen verzaubern können.

Und nicht widerstehen konnte ich bei :

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Ein Kuschelmonster, TheDearDeer Button+ handgebundenes&bemaltes Büchlein und Libellenarmreif, der mich sehr beglückt.

Nächstes mal sag ich vor so etwas sicher früher bescheid, damit noch ganz viele andere mitkommen, gemütlich Kaffee trinken und wunderschöne Dinge, die sonst NIEEEMAND auf der Welt hat kaufen kann.

Ausgestellt haben unter anderem auch

http://www.spingler.blogspot.com/

http://blog.hannafaktur.de/

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Jukebox: Meine Helden – Teil 2: Lotta

Lotta

Lotta

Wegen der kleinen Lotta aus der Krachmacherstraße mit ihrem grandiosen Kuschelschwein „Teddy“, war ich mir ganz sicher, dass ein bisschen Größenwahnsinn eigentlich kaum schaden kann. Eigentlich kann ich fast alles, hab ich mir ganz dreist bei ihr abgeschaut und bin immer erstmal davon ausgegangen, dass das doch eigentlich klappen müsste. Lotta, wie sie sich mal eben an Heiligabend einen Weihnachtsbaum organisiert oder für ihr eigenes erstes Fahrrad sorgt, ist einfach Zucker.

Gegen Lotta? Hatte ich eigentlich sehr wenig einzuwenden. Einfach eine 5-jährige mit äußerst kritischem Blick auf die Welt – die darf dann auch gerne mal ausgibig schmollen. Aber

was daraus geworden ist, ist ein Etwas, das immer seltener probiert und immer häufiger nur denkt „Mist, das könnte ich auch……“ und dann aber „wenn ich nur mal die Lust finden würde mich da richtig reinzuhängen“.  Ich will bitte meine Impulsivität zurück! Lotta?

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Jukebox: Meine Helden – Teil 1: Die Räubertochter

Jukebox – soll heißen, dass sich dieses Thema hier jemand von mir gewünscht hat.       Hallo Mami :).

Also: Wer hat mich seit meiner frühen Kindheit als Vorbild geprägt, welche Scheibe wollte ich mir von ihnen abschneiden, was davon fühlt sich heute noch so an, als hätte es angehalten und warum überhaupt das Ganze?

Die Räubertochter

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Wegen Ronja wollte ich die Welt auf eigene Faust entdecken gehen. Wollte in den Wald und schreien können, nur weil mir danach ist den Frühling zu begrüßen, wollte fluchen, toben, rotzfrech sein – und trotzdem noch lieb gehabt werden.  Oder gerade um dieser Qualitäten Willen?

Gegen Ronja hatte ich, dass sie, nur weil sie mal was nicht auf die Reihe kriegt, gleich gegen andere Schert euch zum Donnerdrummel! wettert. Ich hätte mit den Rumpelwichten Freundschaft geschlossen…. naja, ok…. Erst nachdem ich wegen der Druden in blanke Panik verfallen wäre, denn

was daraus geworden ist, ist sicherlich kein allzu mutiges Etwas. Ich? Alleine im Wald? Nein, danke. Da geht meine Fantasie mit mir durch. Wahnsinnig vor Angst? Ich kanns mir gut vorstellen.

Mehr Helden folgen…..

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Etwas ist bei lastfm.de

Das etwasungewiss ist jetzt auch bei http://www.lastfm.de und schwer begeistert.

Hier wird „gezieltes Musik suchen“ wieder zu Rumgestöber wie in einem Plattenladen. Man findet immer 10 mal mehr als man eigentlich wollte und entdeckt ständig Neues, Tolles, lang Vergessenes.

Der allgemeine Voyeurismus wird auch zur genüge bedient, da bei jedem User angezeigt wird, welche Titel er in den letzten Stunden/Tagen/Wochen/Monaten gehört hat. Man kann sich also entweder einfach darüber freuen, immer zu wissen, was wer auch immer gerade hört,

oder aber die eigene Musikbandbreite bei anderen Usern mit ähnlichem Musikgeschmack (der praktischerweise anhand der meistgehörten Musiktitel immer sofort abgeglichen und bezüglich Kompatibilität geprüft wird), bereichern.

Ist sicher nicht das Neueste, aber ich habs eben erst jetzt für mich entdeckt und mich gefreut.

Wer ist noch dort? Und unter welchem Nick?

Doom2D

Doom2D

Doom2D

Auf http://www.codinsoft.de/ gibt es jetzt eine Doom2D Browser Version, die Monsieur Winterstein in wochen- (monate-?) langer Arbeit gebastelt hat. Wunderschön retro und die ideale Doom Version für das Etwas. Doom in 3D lässt mich zu häufig erschrecken. Da bin ich permanent angspannt. Alles zu dunkel und zu hektisch für mich.

Doom2D bietet Spielspaß ohne Grusel auf 8 liebe- und monstervoll gestalteten Levels.

Fight the beasts from hell now in your browser.

Habt Spaß!

Ein Herztattoo für euch…

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…weil ihr so schön mitlest (oder auch nicht).

…weil ich gerade nichts besseres zu tun habe.

…weil ich für mehr gerade keine Zeit hab (muss gleich wieder ins Krankenhaus und Schwester spielen).

und vorallem

…weil ich es kann !

Das Etwas propagiert Botschaften auf Haut .

Haha, und jetzt macht mir DAS mal nach : ). Also, ohne euch verstümmeln  oder bemalen zu müssen ;).

Kaffee

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Die aktuelle Zeit Ausgabe Nr.18/09 beschäftigt sich mit einem meiner Lieblingsthemen: Kaffee.

Sie macht das mal nett, mal weniger nett. Aber alles in allem ist es einfach schön, daheim am Frühstückstisch zu sitzen und mit einer Tasse unterirdischem Senseo Kaffee in der Hand von wirklich gutem Kaffee zu träumen.

Wirklich guter Kaffee war bisher immer Hauptgrund bei der Wahl meiner Nebenjobs, weil ich mir die Maschinen meiner Träume in den nächsten zigtaustend Jahren nicht leisten kann. Mit Siebträgern und viel Chrom.  Bei der Wahl meiner Cafés hatte ich scheinbar immer das richtige Gespür. Ich kenne zwar die szenigen Szene-Cafés von denen die Zeit da schreibt, aber scheinbar hat der Autor die Existenz wirklich wertvollen Cafés übersehen. Es mag ja sein, dass sie selten geworden sind,  aber es gibt sie noch:

Cafés in denen Bohème noch gelebt wird und nicht nur zum Schein besteht.  Digitale Bohème? Liebe Zeit, das ist wie Chucks mit Absätzen ! Bohème statt der schokolierten Espressobohne auf der Untertasse. „Bitte einmal Lebensstil zum Mitnehmen. – Nein, danke. Ohne Tüte, ich hänge ihn gleich um.“

In den Cafés in denen ich bedient habe wurde noch miteinander gesprochen. Es gab kein W-LAN und die Musik diente dazu die Gespräche zu unter- und nicht die peinliche Stille zu übermalen. Der Zeitautor hat definitiv zu wenig Zeit in schönen Cafés verbracht, sonst hätte er ganz sicher spannendere Gespräche belauschen können. Ich wurde regelmäßig neidisch auf Herren mittleren Alters, die sich ihr Leben lang jeder Form von Leistungsdruck entzogen haben und ihrem Leben in irgendeinem Kleinprojekt, ob Bar, Museum, Kino, nur einen Hauch Struktur verpassen.

Und die saßen dann täglich Stundenlang bei mir um die Theke, lasen, schrieben, erzählten Anekdoten oder, ihre Hauptbeschäftigung, sie taten nichts und gaben mir das Gefühl eine furchtbar spießige Studentin zu sein. Wenn man seinen Laptop mit in ein Café bringt, kann man nicht erwarten, dass das Leben wirklich etwas langsamer wird. Der Zeitlupe Effekt kann nur funktionieren, wenn man sich die Zeit nimmt, einfach einmal gezielt nichts zu tun. Aus dem Fenster zu starren und Klaviermusik zu hören. Man kann auch nicht erwarten in überraschende Gespräche vertieft zu werden, denn Laptops sind vermutlich die besten Schutzschilde überhaupt, wenn des darum geht Menschen abzuwehren.  Und die Gespräche mit Cafébesuchern die zuvor eine Stunde lang ins nichts gestarrt haben, waren immer die schönsten.

Achso:

Was die Zeit aber fein gewählt hatte, waren die Bilder von Shinichi Maruyama. Unbedingt anschauen:

http://shinichimaruyama.com/

shinichi-maruyama

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Etwas-In-The-Box

laura-in-the-box

Zum Haare raufen.

Die ein oder andere Box sollte lieber geschlossen gehalten werden.

Um Jack-In-The-Box habe ich mir schon immer Sorgen gemacht. Da kann doch nichts Gutes dabei herauskommen, wenn man jemanden zu lange im Dunkeln lässt. Wenig Bewegungsfreiheit – von miraus. Zu wenig Licht? Unerträglich! Und, nein, künstliches Licht zählt nicht. Das Etwas braucht Sonne und die ist auch durch exzessiven Schokoladenkonsom nicht zu ersetzen. Ich brauche also endlich wieder Frühling, einige positivere Gedanken und vorallem Sonne. Wenn ich das nicht ganz bald bekomme, dann ist alles zu spät und ich bin verkorkst.                                                 Zum Verrücktwerden.

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Das Fest der Liebe

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Das gibts dieses Jahr von mir. Was drin ist, verrate ich nicht.  Aber nur Nettes und liebevollst Ausgewähltes. Dabei habe ich nicht mal Lust auf Weihnachten.  Vielleicht habe ich deshalb erst vorhin festgestellt, dass ich immernoch kein Geschenkpapier gekauft hatte. Also ans improvisieren,  denn aus der Wohnung gehen um mich jetzt noch auf Papierjagd zu machen – nein danke. Also alles schön in die Zeit eingewickelt, ein wenig Kreppband draufgeklebt und vieeele kleine gelbe Sternchen drauf gemalt. Also ich bin urglücklich mit meinem Papier!  Und ziemlich umweltfreundlich ist es ganz nebenbei auch noch. Immerhin habe ich nicht extra 3 Kilo Papier gekauft, nur um es 6 Stunden später zusammenzuknüllen und wegzuwerfen. Papier gebügelt wird bei uns nicht. Und: Wenn sich jemand nicht über mein Präsent für ihn freut, dann kann er immernoch Zeitung lesen. Ist das nicht schön? Also ich würde mich über einen Weihnachts-Zeitungsbogen freuen.

Ein ganz tolles Geschenk habe ich gestern schon bekommen. Ich habe endlich mal wieder ein Paar von meinen Lieblingen gesehen und von denen meine Stimmung aufbessern lassen. Es geht echt nichts über einen Abend mit viel Wein und den liebsten Freunden. Einfach schön, wenn man merkt,  dass auch wenn man sich zwischendurch ein Paar Wochen bis Monate nicht sieht, trotzdem alles wieder so toll sein kann wie früher.

Frohe Weihnachten euch allen.

Achso, und: Hütet euch vor fallenden Bäumen!!!

Etwas versunken…

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… in Büchern.

Ich neige dazu mir für Hausarbeiten einfach einige Bücher zuviel aufzuhalsen. Zu viele Bücher? Das klingt etwas paradox. Nur brauche ich leider immernoch zu lange um den Inhalt in meinen Kopf zu befördern. Schneller lesen sollte man können.

Spätestens, wenn ich mich etwas in ein Thema eingelesen habe und ich feststellen muss, „Hey….das ist jetzt aber wirklich interessant….“. Dann beginne ich mich unter Massen an Büchern zu vergraben, bis ich vollständig den Überblick verloren habe, wo ich jetzt genau diesen Satz, den ich jetzt unbedingt zitieren muss, weil einfach kein anderer passen würde, gelesen habe.

Dieses Mal ist es besonders schlimm. Weil das Thema besonders interessant ist. Eigentlich Glück gehabt, oder? Immerhin ist es ja meine erste Hausarbeit. Woher ich trotzdem weiß, dass ich mit Hausarbeiten „immer“ so verfahre? Naja, auch wenn mir gerade alles an mir ein wenig fremd erscheint. DAS….weiß ich einfach.

Ich schwimme so gerne in Buchstaben.

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Verwaldet

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„Master Rabbit“; Acryl, Bienenwachs & Pigment auf Leinwand ; 14*17cm; September 2008

Du bist seit Stunden spazieren. Genießt die Sonne, die umherfliegenden Käfer und das beständige Rauschen des Laubs. An schönen Stellen setzt du dich für einige Minuten, saugst die Bilder in dich auf und klebst sie liebevoll und sorgfältig in ein kleines Buch, das du immer bei dir trägst. Dann gehst du weiter. Wenn du an eine Weggabelung kommst, holst du deinen Plan hervor, um dich zu orientieren. Nicht um den schnellsten Pfad zum Ziel zu finden. Du suchst den schönsten, mit den meisten Schmetterlingen, der weitesten Aussicht und den mit dem größten Abenteuerpotential. Kleine Kletterpartien. Felsiges Terrain. Schmale Bachläufe die es zu durchlaufen gilt. Selbstverständlich nichts, was dir tatsächlich schaden könnte. Wer will das schon?

Wenn es dämmert, freust du dich über den Kulissenwechsel. Am schönsten ist es, wenn der Boden an deinen Beinen heraufkriecht, gerade bis zu deinen Fingerspitzen, so dass du ihn aufwirbeln und dich darin verkriechen kannst. Dann schaust du durch die gestiegene Oberfläche in ein dunkelblaugraues Loch in dem Abermillionen verglimmender Glühwürmchen auf Partnersuche sind. Der Laubgesang wird des Nachts von einer gefräßigen Stille geschluckt, die nur selten, dann aber umso heftiger, von unheimlichen Lauten erschüttert wird. Du kugelst dich wohlig zusammen und zitterst vor Angst. Wie schön doch ein wenig Grusel ist!

Du tappst im Dunkel weiter, singst von Mädchen aus Zimt und lässt dich von dem anschwellenden, weit entfernten Tönen nur für wenige Sekunden beunruhigen, in denen du allerdings, das musst du dir eingestehen!, kurz davor bist schreiend davonzulaufen; doch bald hast du dich daran gewöhnt, hörst nur noch deine eigene Melodie, die du lauter und immer lauter anstimmst. Stündest du hinter dir – du hättest nicht nur die Beine in die Hand genommen.

Über dir schlägt die Welt zusammen. Wächst um um dich in die Höhe und klappt ihr Maul zu. Reißt dich tiefer, schluckt dich und speit dich unverdaut an anderer Stelle wieder aus. So hast du dir dein kleines Abenteuer nicht vorgestellt. Als du nach deinem Plan tastest, stellst du fest, dass du dich wohl ab sofort auf deine Intuition verlassen musst. Schade nur, obwohl du immer davon geprahlt hast „Entscheidungen meist aus dem Bauch“ zu treffen, musst du nun feststellen, dass du dich mit der Intuition scheinbar noch nicht einmal bekannt gemacht hattest. Eine andere Sprache spricht sie wohl auch. Zum Glück hast du noch dein Büchlein, das wird dich beruhigen. Wenn du es der Intuition zeigst, versteht sie hoffentlich besser, wie sie zu funktionieren hat.

Du schlägst es auf, doch alles erscheint dir fremd. Nein, ganz klar. Es ist dein Buch! Du kennst deine Handschrift. Richtig. Und trotzdem ist nichts mehr an seinem Platz, alles durcheinander gewirbelt. Und obwohl du es ja selbst geordnet hattest, weißt du plötzlich nicht mehr, was an welche Stelle gehört. Als hättest du den Bezug zu deinen eigenen Erinnerungen verloren. Wo sind die Biester eigentlich hin verschwunden? Alles in Ordnung. Ruhe bewahren. Wir haben also etwas verloren. Und was macht man, wenn man etwas verloren hat? Richtig. Man geht soweit zurück, bis man wieder dort ist, wo auch das Ding sein muss.

Und wenn das nicht geht? Ich fühle mich heute irgendwie verwaldet.

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beFreit das wort aus seinen fesseln!

m anchmal überlege ich ob ich nicht einer anderen zeit entstamme,

einer zeit in der meine Chaotische zeichensetzung noch nicht so aufgefallen wäre.

einer zeit, in der kommata noch nach atempausen, oder Lust und laune gesetzt wurden.

in der groß- und kleinschreibung noch nicht nach Sturen regeln befolgt wurden,

sondern demnach ob sie dem autor in ihrer jeweiligen position Wichtig erschienen.

ich, könnte gefallen daran finden.

wäre es nicht dem sinn der sprache als ausdrucks- und kommunikations mittel

viel entsprechender und noch dazu sehr viel Poetischer

wenn die großschreibung nicht regelwerk

sondern der Empfindung des autors Untergeordnet wäre?

wie einst wieder Ausdrucksmittel, nicht dem inhalt untergeordnet

sondern auf einer anderen ebene Gleichgestellt.

wenn mit worten gemalt werden darf, sie nicht nach gesetzen gewählt werden müssen,

eines durch das andere ausgetauscht werden darf, je nach Klang oder schriftBild,

dann will ich auch den einzelnen buchstaben als stilMittel missbrauchen dürfen.

besonders Schön in zusammengesetzten worten wie ich gerade feststellen darf.

ich fordere deshalb: Entreformierung der sprache! beFreit das wort aus seinen fesseln!

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Eine Frage des Augenblicks

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Gerade eben entstanden. Frisch für euch gebacken, duftet noch: Ein Seifenblasenkuss! (Pastellkreide/Kohle/Blei). Irgendwie passend im Moment. Denn ich bekomme immer mehr das Gefühl, zu sehr im Gestern und Morgen zu leben. Ich bin ständig dabei darüber nachzugrübeln, wie alles weitergehen könnte. Was heute in einem Jahr sein wird. Ob es richtig war, was ich zuletzt getan habe und welche Konsequenzen es für mich nach sich ziehen könnte. Sicher, diese Gedanken sind wichtig, vernünftig, in gewissem Maße gesund. Aber mir persönlich geht es eigentlich immer dann am besten, wenn ich mich an einen Augenblick klammere. Wer mich kennt, weiß das. Schmetterling. Ein Wort. Wolkenbilder…. und ich bin total aus dem Häuschen. Vorsatz für heute? Wieder etwas weniger grübeln und mehr genießen…. Ha…!

Interessant. Ich habe ihn schon während des Schreibens wieder gebrochen. Hoffnungsloser Fall.