Eine Frage des Augenblicks

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Gerade eben entstanden. Frisch für euch gebacken, duftet noch: Ein Seifenblasenkuss! (Pastellkreide/Kohle/Blei). Irgendwie passend im Moment. Denn ich bekomme immer mehr das Gefühl, zu sehr im Gestern und Morgen zu leben. Ich bin ständig dabei darüber nachzugrübeln, wie alles weitergehen könnte. Was heute in einem Jahr sein wird. Ob es richtig war, was ich zuletzt getan habe und welche Konsequenzen es für mich nach sich ziehen könnte. Sicher, diese Gedanken sind wichtig, vernünftig, in gewissem Maße gesund. Aber mir persönlich geht es eigentlich immer dann am besten, wenn ich mich an einen Augenblick klammere. Wer mich kennt, weiß das. Schmetterling. Ein Wort. Wolkenbilder…. und ich bin total aus dem Häuschen. Vorsatz für heute? Wieder etwas weniger grübeln und mehr genießen…. Ha…!

Interessant. Ich habe ihn schon während des Schreibens wieder gebrochen. Hoffnungsloser Fall.

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Ein Gedanke zu „Eine Frage des Augenblicks

  1. Zuckerfrosch sagt:

    Ich glaube mit diesem Problem stehst du nicht alleine da. Eigentlich glaube ich sogar, dass dies eines der großen Probleme der Menschheit (hui, ich bin mal wieder etwas dramatisch) – zumindest des erwachsenen Teils der Menschen an sich ist :). Wir alle rennen und denken und planen und grübeln. Fragen nach dem „Morgen“ – nach dem was kommt – malen unsere Zukunft aus – träumen – hoffen – Illusionen… und vergessen doch zu gerne zu leben. Im Jetzt. Dabei ist das das einzig Beständige, das Sichere was wir haben. Nur leider wird uns allen das viel zu selten bewußt, da unsere Köpfe voll sind, mit vielem, auch vielem belanglosen, da wir an der Vergangenheit festhalten, da wir grübeln und denken und uns selbst blockieren – oder einfach in die Zukunft flüchten… die aber eigentlich das „Jetzt“ ist… Ich glaube, wir alle sollten einfach wieder ein bisschen mehr Kind werden, uns ein Beispiel an Kindern nehmen. Diese haben nämlich noch die Gabe, sich an kleinen Dingen zu erfreuen, kleine Dinge mehr wertzuschätzen und als besonders zu achten – mehr zu leben und weniger zu planen. Einfach in den Tag hinein und das aufzunehmen was ihnen begegnet, was sie erleben, was sie von dem Tag „geschenkt“ bekommen.
    Nicht immer – aber zumindest hier und da sollten wir das auch versuchen. Wir alle.
    Einfach mal stehen bleiben. Ruhig werden. Sich umschauen und das Jetzt in uns aufnehmen.

    Übrigens ein schönes Bild 🙂 – und echt beneidenswert, dass du so viel malst!! Und das ist in seinem Sinne ja auch ein Stück von Gegenwart genießen 🙂

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