Etwas politisch

Ich kann es einfach nicht übergehen, ich kann mir auch selbst nicht auf die Zunge (im Falle des Bloggens wohl eher auf die Finger) beißen, obwohl ich es ach so gerne möchte. Denn: ich bin so gnadenlos politik unbewandert, bin schon froh darüber, dass ich es seit einigen Jahren schaffe mich einigermaßen auf dem laufenden zu halten und nicht in geduckte Abwehrhaltung zu gehen, sobald ein Gespräch in diese Richtung zu kippen droht. Sicher: es kommt auch hier wieder bereits angesprochene Problematik auf:

es scheint sehr viele Menschen zu geben, die mit noch sehr viel weniger zufrieden sind. Und trotzdem, es hacke mir jemand die Hände ab bevor ich es wage politisch zu werden!

JUHUUU OBAMA! Ok, zu spät. Na toll, es ist raus. Aber ich komme nicht dagegen an, ich freue mich wie mit 5 an Weihnachten und wer hätte damals von mir verlangt nicht vor Glück zu quietschen, beim Geschenke auspacken? Tja, nie ist die große, fliegende Heckenschere zur Stelle, wenn man sie braucht. Zunächst: Ich kann mich immernoch ganz prächtig darüber amüsieren, dass glattgesichtiger, frisch gebackener Mr.President nur durch einen Buchstaben von rauschebärtigem Höhlenmenschen, welchen es laut Mr. President im Notfall zu bombardieren gilt, getrennt wird.

Moment mal. Zu bombardieren? Aber das sollte er doch lassen, oder? Was redet er denn da? Aber ich muss zugeben auch ich bin von seinem Charme verzaubert und lehne mich in freudiger Voraussicht zurück, trommle mit den Händen auf die Stuhllehnen und warte gespannt auf seine ersten Amtshandlungen. Was er wohl Zaubern wird? Eine große rosa Erde, uns allen zarte Feenflügel und Liebe weit und breit? Reine Seen und Flüsse, Jahreszeiten die sich wieder etwas deutlicher voneinander abheben, florierende Wirtschaft, dank Goldbäumen, die prall ihrer Früchte nur darauf warten geschüttelt zu werden und (nicht zu vergessen) Zuckerkuchen für jeden?

Hach, wie schön das werden wird, wenn sich die ganz Welt liebt und die USA von allen in ehrfürchtigem Schweigen, mit großen Kinderaugen angeblickt werden, während diese ihr große, weltmächtige Beschützerpranke über uns alle hält.

Armer Obama. Ich hoffe er kauft seiner Tochter ganz schnell ihren Welpen, damit sie abgelenkt ist, wenn sie merkt dass Papi keine Zeit mehr hat. Denn der wird einiges zu tun haben um den vollkommen irrealen Erwartungen die an ihn gerichtet werden, gerecht zu werden.

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